E-Commerce wächst im Bereich Fashion, Schuhe und Accessoires weiterhin – wenn auch nur noch verhalten: Laut Online-Monitor des Handelsverbands liegt das Plus bei 2,8 Prozent. Umso verständlicher ist es, dass angesichts sinkender Umsätze im Einzelhandel und anhaltender Konsumflaute die Frage präsent bleibt, wie E-Commerce als zusätzliches Standbein oder sogar als Erfolgsmodell für den stationären Handel dienen kann.
Viele Schuhhändler stehen vor einem Dilemma: Einerseits verlagern sich Marktanteile zunehmend ins Internet, andererseits sind Onlineverkäufe häufig deutlich weniger rentabel als stationäre Verkäufe. Das eigentliche Erfolgsgeheimnis liegt deshalb nicht darin, überall präsent zu sein, sondern den Verkauf über die verschiedenen Kanäle gezielt zu steuern.
Peter Wagner, E-Commerce-Experte, berät SABU-Mitglieder zur passenden E-Commerce-Strategie. Hier im Newsletter teilt er seine Tipps, Kanalempfehlungen und Fallstricke.
Die Top 3 E-Commerce-Tipps von Peter Wagner
- Stationär zuerst denken
Neue Artikel und insbesondere Trendmodelle sollten zunächst die Chance bekommen, im Geschäft regulär verkauft zu werden. Wer Ware direkt nach Wareneingang auf allen Plattformen freischaltet, riskiert, dass attraktive Größen online verkauft werden und anschließend im Laden fehlen. Die Empfehlung lautet daher: Trendartikel zunächst stationär anbieten und erst später online aktivieren. Ausgenommen sind klassische NOS-Artikel oder Modelle mit guter Nachlieferfähigkeit.
- Marge vor Umsatz
Nicht jeder Onlineumsatz ist automatisch ein guter Umsatz. Hohe Reichweite allein genügt nicht, wenn Preisnachlässe, Gebühren und Retouren die Marge auffressen. Gerade zu Saisonbeginn sollte der Fokus auf Ertrag statt auf bloßes Volumen gelegt werden.
- Preishoheit behalten
Erfolgreiche Händler steuern ihre Kanäle aktiv und verlassen sich nicht ausschließlich auf Plattformmechanismen. Ziel sollte sein, die eigene Preisstrategie möglichst selbst zu bestimmen und die Warensteuerung in den eigenen Händen zu behalten. Unterstützende Systeme wie IrisOne können dabei helfen.
Erfolgsversprechende Plattformen im Blick
Je nach Unternehmensgröße und Zielsetzung können aber auch andere Kanäle zur erfolgreichen E-Commerce-Strategie beitragen.
Letztendlich hängt die ideale Strategie von der individuellen Situation und dem Sortiment ab. Sehr gerne berät Peter Wagner zu den passenden Schritten im E-Commerce.
SABU.de mit irisOne: Gute Marge und die Zügel in der Hand
Im Vergleich von Margen, Retouren und Transparenz punktet aktuell vor allem SABU.de. Das Konzept setzt konsequent auf faire Handlungsspielräume für den Händler. Der Fokus liegt nicht auf maximaler Reichweite um jeden Preis, sondern auf ergänzenden Onlineverkäufen, die zur eigenen Waren- und Preisstrategie passen.
- Erhöhung des Lagerumschlags – die Plattform wächst zudem dynamisch weiter
- Zusätzlicher Umsatz bei fairer Marge
- Kapitalfreisetzung bei Überlager und Restbeständen
- Möglichkeit der Preissteuerung bei niedriger Retourenquote
- Zusätzlicher Service für Kunden – Webseite und Shop sinnvoll verbunden, damit Sortiment, Informationen und Händler online leichter erreichbar sind
- Digitales Marketing-Tool für Händler – mit modernen Homepagelösungen und lokaler Sichtbarkeit
- Fachhändler bleibt klar im Mittelpunkt
Du interessierst dich für SABU.de? Unser Team unterstützt dich gerne dabei, deine Online-Sichtbarkeit und E-Commerce-Aktivitäten auf das nächste Level zu bringen!
Mit SABU.de erreiche ich meine Kunden jetzt auch online – ganz ohne auf die persönliche Beratung im Laden zu verzichten. Für mich die perfekte Kombination aus lokalem Handel und digitaler Präsenz.
Simon Tölle, Schuhhaus Tölle
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Lisa Weinrank
Leitung
Lisa Weitmann
Projekt Managerin