HDE-Zahlenspiegel 2026: so entwickelten sich Schuh & Handel

Leicht positive Konsumsignale, aber der Wettbewerb bleibt hoch

Die aktuellen Zahlen des HDE zeigen, dass Verbraucher 2025 wieder mehr Geld für Mode ausgeben. Die Konsumausgaben für Bekleidung und Schuhe stiegen preisbereinigt um 2,1 Prozent, während die Preissteigerung in diesem Bereich mit lediglich 0,8 Prozent vergleichsweise moderat ausfiel. Dies spricht für eine höhere Kaufbereitschaft der Konsumenten und sorgt grundsätzlich für Rückenwind im Markt.

Dennoch profitieren stationäre Händler nicht automatisch von diesem Wachstum. Gleichzeitig wächst der Onlinehandel weiter dynamisch und soll 2026 ein Marktvolumen von fast 89 Milliarden Euro erreichen. Viele zusätzliche Umsätze verlagern sich damit in digitale Kanäle.

Für den inhabergeführten Schuhfachhandel bedeutet das: Die Nachfrage nach Schuhen und Mode ist vorhanden, der Wettbewerb um diese Nachfrage nimmt jedoch weiter zu. Entscheidend sind deshalb eine hohe lokale Sichtbarkeit, eine attraktive Sortimentspräsentation, persönliche Beratung sowie die intelligente Verbindung von stationärem Geschäft und digitalen Angeboten. Wer seine Stärken vor Ort mit einer zeitgemäßen Online-Präsenz kombiniert, kann von der steigenden Konsumbereitschaft besonders profitieren.

Ein Blick auf die Branchenstruktur unterstreicht diese Entwicklung: Der Marktanteil des klassischen inhabergeführten Fachhandels ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen, während Onlinehandel und filialisierte Anbieter Marktanteile gewinnen konnten.

Kurzfazit: Der Markt für Schuhe und Mode wächst im Gesamten wieder etwas, doch der Erfolg hängt zunehmend davon ab, wie gut Händler stationäre Kompetenz mit digitaler Sichtbarkeit verbinden.

Auszug aus den Auswertungen

Die aktuellen HDE-Zahlen zeigen ein differenziertes Bild: Die Verbraucher haben 2025 wieder mehr Geld für Bekleidung und Schuhe ausgegeben. Allerdings profitiert davon nicht automatisch der stationäre Fachhandel. Ein Teil des Wachstums entfällt auf den weiter expandierenden Onlinehandel und andere Vertriebskanäle. Für Schuhhändler bedeutet das: Die Nachfrage ist vorhanden, entscheidend bleibt jedoch, Kunden sowohl stationär als auch digital zu erreichen.

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